Historie
1996
Gründung der Band durch Bernd, Tommy und Reno.
Alle drei spielten zuvor bei der Bleiburger Gruppe "Overdrive", nach deren Auflösung sich dann "White Vibration" formte.
Das erklärte Ziel war es eine Reggae/Ska Band auf die Beine zu stellen, mit allem was eine solche Truppe eben ausmacht: Keyboards, Bläsersatz, mehrstimmiger Gesang etc... So wurde nach geeigneten Musikern aus der Umgebung Ausschau gehalten und diese dann zur ersten gemeinsamen Probe Anfang Oktober eingeladen.
Es dauerte nicht allzulange und "White Vibration" hatte dann folgende Besetzung:
  • Reno Paulic: Gesang, Riddim Gitarre, div. Instrumente
  • Bernd Hollauf: Lead und Riddim Gitarre, Gesang
  • Thomas Kail: Bass Gitarre
  • Silvana Kert: Gesang
  • Karlheinz Kotschnig: Keyboards
  • Christian Kuschnig: Schlagzeug
  • Markus Grill: Trompete
  • Klaus Potocnik: Posaune
  • Werner Potocnik: Saxophon
Nach knapp einem Monat Probezeit folgte dann schon der erste Auftritt bei einer sogenannten "Tanzveranstaltung", sprich wir mussten gleich bei unserem ersten Gig dem Reggae untreu werden und auch Unterhaltungsmusik (Pop, Rock, etc...) spielen. Dieser Gig war noch eine Verpflichtung die wir aus "Overdrive"-Zeiten zu erfüllen hatten.
1997
Voller Tatendrang stürzten wir uns also ins erste Konzertjahr und nahmen sogleich auch fast jeden Gig an, den wir bekommen konnten. Nach 4-5 Monate Proben füllten wir uns einfach reif für höhere Aufgaben.
Als erstes duellierten wir uns gleich beim sogenannten Pop-O-Drom im Wiener "Planet Music" mit anderen Bands und mussten mit leeren Händen wieder den Heimweg antreten. Wieder in der Heimat, machten wir alle möglichen und unmöglichen Locations und Veranstaltungen im Unterkärntner Raum unsicher.
im Bleiberger Stollen Unteranderem handelte es sich dabei um Auftritte beim Bleiburger Faschingsball und Garnisonsball oder ein Gig im legendären Tanztempel Stefanhof. Auch das Minimundus in Klagenfurt war zum Beispiel eine unserer vielen Stationen in diesem Jahr.
Immer in Erinnerung bleiben wird uns ein Auftritt im Bleiberger Bergwerk, 500 Meter unter der Erde. War ein irres Gefühl und auch eine tolle Stimmung. Wenn nur nicht das Schleppen der PA-Anlage gewesen wäre !

Insgesamt ein wirklich ereignisreiches Jahr 1997 mit ebenso interessanten Gigs.


1998
Auch 1998 ging es in der ähnlichen Tonart weiter wie im Jahr zuvor. Neben den schon obligatorischen Bällen im Winter waren wir dieses Jahr auch in einigen Bars und Kneipen live unterwegs.
So spielten unteranderem in der Filou Bar und St.Louis Bar, im Cafe "Guaschi" in Finkenstein oder auch im GH Ratz in Kirschentheuer. Man kann sagen wir waren wieder mal in halb Kärnten unterwegs, von Wolfsberg (Cafe Detti) bis Wernberg (GH. Schiller). Sehr lustig war auch ein Auftritt am Turnersee, der das Prädikat "gig of the year" verdiente...super Stimmung, tolles Wetter, feines Ambiente.
Rock&Rave Ball
Im Herbst machten wir noch ein zweites mal Station im Filou, wo wir zusammen mit Lincoln Brown den Abend bestritten und den Abschluss bildete der Völkermarkter Rock&Rave Ball. yeah rave !!!!
1999
In diesem Jahr waren wir live zwar nicht so aktiv wie in den beiden Jahren zuvor, dafür gab es aber mit dem Sobother Seefestspielen und der European Bike Week am Faakersee zwei Highlights in unserem bisherigen Banddasein.
Grosse Veranstaltungen, grosse Bühnen, tolle PA, usw....
Sobother Seefest Harley Treffen am Faakersee Überhaupt konnten wir uns in diesem Jahr wirklich fast ausschliesslich auf Gigs in Konzertlänge konzentrieren und damit voll und ganz dem Reggae widmen. Einzige Ausnahme bildete der Bleiburger Garnisonsball im Winter, wo wir Wohl oder Übel wieder in unserer Unterhaltungsmusik-Kiste wühlen mussten. Ein "Rattenschwanz", den wir bis dato einfach nicht ganz loswerden konnten.
2000
Dieses Jahr trauten wir uns wieder einmal bei einem Bandcontest mitzumachen. Dabei handelte es sich um den Austrian Band Contest, dessen Vorrunde in Deutschlandsberg über die Bühne ging und wir erreichten doch glatt die nächste Runde. In Wien war dann aber Endstation für uns, zumindest gab es dadurch wenigstens einen kurzen Motivationsschub für den doch schon etwas festgefahrenen Wagen. Reine Reggae-Konzerte wechselten sich auch dieses Jahr mit Unterhaltungsmusik-Gigs ab, aber daran haben wir uns mittlerweile ja schon gewöhnt.
Zeitungsbericht von der Pool-Party Auch wagten wir uns ein erstesmal in die Veranstalterrolle und riefen die Bleiburger Pool-Party im Freibad ins Leben. Bei heissen Sommertemperaturen wurde dabei ausgiebig gefeiert und wir spielten uns die Finger wund. Eigentlich eine gelungene Veranstaltung, die aber letztendlich keine Fortsetzung fand. Insgeheim konnte diese Veranstaltung jedoch als die Geburtsstunde des "Bleimaika Reggae Festes" gesehen werden, welches vier Jahre später von uns aus der Traufe gehoben wurde.


2001
In diesem Jahr waren wir live sehr wenig aktiv und die Auftritte, die wir hatten spielten sich bis auf einen alle in Bleiburg ab. So spielten wir im April schon unseren traditionellen Gig in der St.Louis Bar, wobei uns dieser Gig wohl immer in Erinnerung bleiben wird, hatten wir doch mit Glen Roy aka James einen Jamaikaner als Verstärkung am Mikrofon. Ein grandioser Abend !!
in der St.Louis Bar
Im Sommer gabs dann noch einen Auftritt im Villacher Szene-Lokal Soho und mit der musikalischen Umrahmung einer heiligen Messe in Bleiburg wagten wir uns auch auf neues Terrain.
2002
Das Jahr des grossen "Crash´s".
Nachdem uns Christian schon Anfang des Jahres mitteilte, dass er sich im Sommer aus der Band ausklinken will, mussten wir uns nach einem neuen Schlagzeuger umsehen, welchen wir auch bald mit Emanuel Lipus fanden. Bis dahin gab es für uns jedoch noch einige schöne Konzerte bei der Uni-Party in Klagenfurt oder zusammen mit der Gruppe Rastafahnda in der Zuckerfabrik im oberösterreichischen Enns.
Es folgte ein Benefizkonzert für Kinder in Angola im Bleiburger Kulturni Dom, welches letztendlich auch den letzten Auftritt in dieser Besetzung bedeutete.
Wie gesagt, Christian hatte seinen Abgang schon angekündigt und im Herbst kam es dann zum grossen Zusammenbruch der Besetzung.
Die Aufassungunterschiede, welche Stilrichtung wir zukünftig weiter gehen werden, waren einfach schon zu gross und somit kam was kommen musste. Aus 9 wurde 4, sprich bis auf die Gründungsväter Reno, Tommy und Bernd sowie mit Emanuel neu am Schlagzeug blieb nichts mehr übrig vom einstigen Orchester.

Ja, und seitdem sind wir eben zu Viert unterwegs.


2003
Das Jahr "Eins" nach dem großen Umbruch.
Für uns hieß es einmal, das Programm komplett neu zu erarbeiten, umzuarrangieren und auszumisten. Die Umstellung von neun auf vier Musiker zieht halt diverse Arbeiten nach sich, im April war es aber dann soweit. In der Bleiburger St.Louis Bar gaben wir unsere Live-Prämiere in der neuen Besetzung und siehe da, es klappte eigentlich recht gut. Der Stil wurde etwas rockiger und rauher, ohne aber die wichtigen Grundlagen des Reggae´s einzubüßen.
Weitere Auftritte folgten beim Heiligengraber Sportfest, in Ilz in der Steiermark, beim "20 Jahre Kulturiniative Bleiburg" - Fest sowie beim alljährlichen Wiesenmarkteinklang.
Eher bescheiden, aber aller Neubeginn ist schwer.

White Vibration seit 2003
Die Besetzung von da an lautete:

  • Reno Paulic...Gesang, Riddim Gitarre, Keyboard
  • Bernd Hollauf...Lead und Riddim Gitarre, Gesang
  • Thomas Kail...Bass Gitarre, Gesang
  • Emanuel Lipus...Schlagzeug, Percussion

2004
Im achten Jahr unseres Bestehens nahmen wir seit längerem wieder bei einem Bandwettbewerb teil, nämlich beim steirischen Newcomer-Wettbewerb im erwürdigen Grazer Orpheum. Aus rund 90 teilnehmenden Gruppen konnten wir letztendlich immerhin den 12.Platz für uns herausholen. Zumindest waren wir Kärntens einziger Vertreter im Finale der letzten achtzehn.
Weitere Gigs in der Steiermark gaben wir in Leoben und wie schon voriges Jahr in Ilz auf Hermanns Farm. Somit mausert sich die grüne Mark schön langsam zu unserem zweitwichtigsten Betätigungsfeld. Bei zwei Nebenerwerbs-Steirern in unserer Band muß es aber ja einmal soweit kommen.

White Vibration anno 2004 Desweiteren schlüpften wir dieses Jahr wieder in die Rolle des Veranstalters und riefen das "Bleimaika Reggae Fest" ins Leben, welches am 12.Juni im Bleiburger Pfarrsaal über die Bühne ging. Der Hintergrund dieses Festl´s ist es Reggae-Musik in Kärnten zu forcieren, denn leider ist die Szene im Süden Österreichs relativ klein und somit auch Veranstaltungen dieser Art eher Mangelware.

Im Herbst führte uns unser Reggae-Train noch nach Wörgl ins legendäre "Komma", wo wir unsere Tirolpremiere mit der Band gaben. Der Abend war für tirolerische Verhältnisse sehr bayrisch angehaucht, aber die Bayern wissen ja bekanntlich zu feiern !

weitere Auftritte 2004:

  • Hanffest in Moos
  • Wiesenmarkteinklang
  • Galeriecafe Klagenfurt
  • "6 days till christmas"-Konzert in Bleiburg

  • 2005
    Das Jahr begann eigentlich mit einer ziemlich langen gigfreien Zeit. Doch waren wir nicht untätig, galt es doch wieder unser Bleimaika Reggae Fest zu organisieren, welches am 4.Juni über die Bühne ging. Letztendlich will man ja euch ein ordentliches Fest´l abliefern. Im Rahmen dieses Festes gab´s dann auch unseren ersten Auftritt in diesem Jahr.
    live beim Bleimaika Leider mussten wir im Frühjahr auch eine Hiobsbotschaft von Emanuel schlucken, der ankündigte, dass er sich langsam aus der Band ausklinken möchte. Das bedeutete für uns wieder einmal die Suche nach einem neuen Schlagzeuger aufzunehmen.
    Dieses Jahr blieb uns "Ema" aber aufjedenfall noch erhalten und so folgten im Sommer einige lustige und schöne Auftritte, unteranderem im osttirolerischen Sillian beim "Rock im Wichtelpark" bei herrlicher Kulisse und Wetter. Weiters gab es zwei Auftritte im Unterland, der eine bei tropischen Temperaturen am Klopeinersee im Cafe "Mexx" und der andere bei Regen ohne Ende auf der berühmt berüchtigten Grutschen im Rahmen der "Full Moon"-Party.
    Leider kamen uns auch heuer wieder einige Gigs kurzfristig abhanden (hmmm?) und so blieb uns im Herbst nur noch ein feiner stillvoller Akustik-Gig auf Schloss Aichberg in der Steiermark über.
    Zwar nicht gerade ein berauschendes Jahr, aber immerhin haben wir es unbeschadet ins zehnte Bestandsjahr 2006 geschafft. Und durch Jörg Scheriau, der zukünftig die Drumsticks in die Hand nimmt, ist auch der Weiterbestand der Band und damit der Unterkärntner Reggae Riddims gesichert.
    2006
    All zuviel weltbewegendes hat sich eigentlich auch dieses Jahr nicht getan. Mit Jörg, mittlerweile der dritte Schlagzeuger in unserer bis dato zehnjährigen Bandgeschichte, hieß es einmal wieder das Programm neu zu erarbeiten und einzustudieren.
    Neben zwei kurzen Sets zur Gewöhnung bei Bandwettbewerben, galt unsere ganze Aufmerksamkeit im ersten Halbjahr eigentlich nur unserem "10-Jahre White Vibration"-Jubiläumsgig im Rahmen des Bleimaika Reggae Festes. Zehn Jahre bewegte Bandgeschichte wurden hier mit allen ehemaligen Bandmitgliedern noch einmal Revue passiert. So spielten wir unsere grössten Hits im alten Gewand.
    die ganze White Vibration Familie
    Mit dem Auftritt beim Samo Reggae Stan in Slowenien gaben wir im Sommer unser Auslandsdebüt, weiters spielten wir auch im schönen Mariazeller Land. Es folgten die schon obligatorischen Wiesenmarkt-Gigs…Wiesenmarkteinklang, "Rock die Wiese"-Zelt und Buben-Zelt, sowie ein schöner Auftritt beim KIB-Sommerfest in der Stöcklhütte. Im Oktober unterboten wir mit einem Gig im Leobener Stehbeisl noch unseren "Wieviel Quadratmeter brauchen wir um zu spielen ?" - Rekord. Derzeitige Bestmarke ca. 3m². Es war aufjedenfall ein lustiger Abend bei guter Stimmung.

    Resüme nach zehn Jahren White Vibration:
    Viel Wasser ist in dieser Zeit die Drau hinuntergeflossen, mal trübes dann aber wieder klares. Auf die nächsten zehn Jahre !!!


    2007
    Das Jahr der Auslandsauftritte, nicht weniger als dreimal begaben wir uns diese Jahr für einen Gig ins benachbarte Ausland…neuer Rekord !!!
    Unser erster Weg führte uns in den Süden Ungarns, genauer gesagt nach Pecs (Fünfkirchen), wo wir auf Einladung der Gruppe "Zagastic" im dortigen Hard Rak Cafe einen Auftritt absolvierten. Wenn auch nicht allzuviele Leute dem Auftritt beiwohnten, so war´s doch ein lustiger Ausflug der uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
    Die anderen beiden Auslandseinsätze spielten wir in Slowenien. Einerseits beim grössten slowenischen Reggeafestival, dem "Soca Reggae Riversplash" in Tolmin im Vorprogramm von "Jahcoustix" und "Gentleman & The Far East Band", andererseits wie schon letztes Jahr beim "Samo Reggae Stan" in Trije Kralje.
    White Vibration beim Soca Reggae Riversplash
    Aber auch in der Heimat waren wir umtriebig. So hatten wir die Ehre, das Acoustic Lakeside Fest (welches von unseren Freunden von Sauer organisiert wird) am Sonneggersee musikalisch zu eröffnen. Bei fast schon tropischen Temperaturen zeigten hier Bands und Musiker aus Österreich, dass es auch mit etwas leiseren Tönen möglich ist, das Publikum zu vorzüglich zu unterhalten.
    Leider verabschiedete sich Jörg mit Ende des Sommers wieder aus der Band, womit wir mal wieder ohne Schlagzeuger dastanden. Nach einer längeren Herbstpause übernahm dann aber Hans Walluschnig Ende des Jahres das Ruder hinter dem Drumset.
    beim Rock the meadows 07 Im Dezember konnten wir noch beim "Rock the meadows 07"-Bandcontest den ersten Platz für uns erringen und uns über drei Studiotage freuen…die wir hoffentlich auch bald einlösen werden.

    Weitere Auftritte spielten wir noch bei der Leobener Musicnight oder schon traditionell im "Rock die Wiese"-Zelt am Bleiburger Wiesenmarkt.

     


    2008
    Aufgrund des mittlerweile dritten Schlagzeugerwechsels in der Ära "White Vibration" (Hans Walluschnig kam für Jörg Scheriau), stand der Beginn des Jahres wieder mal ganz im Zeichen einer Einarbeitungsphase.
    Aber es war auch eine Zeit des Aufbruchs...frischer Wind, neugewonnene Motivation und natürlich die Freude, daß die Band auch weiterhin bestehen bleibt. Desweiteren starteten wir auch eine Zusammenarbeit mit dem St.Veiter Reggaemusiker Faiasalamanda, welche mit einem wirklich gelungenen Live-Konzert im Klagenfurter Jugendclub K:wadrat ihre Feuertaufe hatte. Es folgten noch mehrere gemeinsame Gigs, wie z.B. beim Burgfest in Glanegg oder auch am Bleiburger Wiesenmarkt, wobei wir dabei eine für uns neue Funktion übernahmen, nämlich die einer Backingband.

    Tosh meets Marley, Kaliban Reggae Kruh und White Vibration Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war aber zweifelsohne ein Auftritt als Vorgruppe des Projektes "Tosh meets Marley" im burgenländischen Großwarasdorf, bei welchem wir die Bühne mit wahren Legenden der Reggaemusik teilen durften. Unter anderem waren das Fully Fullwood, Junior Marvin, Tony Chin und weitere.

    Im Herbst begannen wir dann endlich mit den Arbeiten zu unserer ersten und eigentlich schon längst überfälligen CD. Nach gut 12 Jahren Bandgeschichte haben wir uns zu diesem historischen Schritt durchgerungen und so verbrachten wir im Herbst die meiste Zeit im Studio oder Proberaum, um uns ordentlich darauf vorzubereiten.
    Beendet wurde das Jahr mit einem sehr feinen Gig beim Bleiburger "Frostrock" im Pfarrsaal.