Pécs (Ungarn)
Hard RAK Cafe
Text: Jörg
Ein kurzer Bericht aus unserer "Catch the frog"-Tournee 2007 !
Unser zweiter Auslands-Gig führte uns diesmal nach Ungarn, genauer gesagt nach Pécs (Fünfkirchen)
in der Region Dél-Dunántúl (Süd-Transdanubien) etwas südlich vom wünderschönen Balaton (Plattensee).
Treffpunkt war am Samstag um 7 Uhr bei der Ranch wo wir noch schnell unsere Instrumente in "unseren"
neuen Tourbus packten und um ca. 7.30 Uhr Bleiburger-Ortszeit machten wir uns auf den Weg nach Ungarn.
"Die Route ist berechnet"
Nach langer Routenplanung im Vorfeld führte uns die Reise durch Slowenien Maribor, vorbei an Ptuj und Ormož über
die Grenze nach Kroatien. Wie es sich doch herausstellte war die Einreise nach Kroatien nicht sehr leicht, da wir
keine „Lista“ für unsere Instrumente und Gepäck hatten….
Aber nach einer kurzen Unterhaltung in „deutsch-kroatischen-slowenisch Englisch“ durften wir jedoch die Grenze passieren.
Vorbei an Varaždin, durch Korpivnica, bei Virovitica eine scharfe Linkskurve direkt über die ungarische Grenze an Barcs
vorbei schließlich durch die schöne ungarische Prärie, schnurstracks geradeaus nach Pécs.

"Sie haben Ihr Ziel erreicht"
Nach sechsstündiger Autofahrt und mit geschwollener Zunge aufgrund von zungenbrecherischen Ortsbezeichnungen kamen
wir also in Pécs an und eine erotische Frauenstimme aus dem Navigationsgerät führte und quer durch die Stadt bis hin
zu unserm Hotel (Várfal Fogadó).
Bald darauf kam Guli (Gitarist von Zagastic) der uns zu einem Restaurant ums Eck führte wo wir unsere hungrigen
Mäuler sättigten und natürlich auch das heimische Bier (Dreher) kosteten…..und es schmeckte!!!
"RÁK-Cafe"
Nach einem kurzen Proberraum-Stop ging es zum Ort des Geschehens à RÁK-Cafe…..ein netter Club welcher aufgrund des
eigenartigen Baustils einer Höhle ähnelt.
Um 21.00 Uhr starteten Zagastic und lieferten durch ihr Können und einem echt fetten Sound eine tolle Performance,
welche auch die Besucher zum tanzen brachte.
Um ca. 22.00 Uhr gingen wir auf die Bühne und begannen mit einem mystischen Intro unser Programm. Jedoch um 23.15 Uhr
war schon wieder Schluss, da ein DJ nun die Meute für sich beanspruchte.

"Der Gojer bringt die Kinder…"
Eine Zeit lang saßen wir noch gemütlich zusammen und dann führte uns Peti (Zagastic-Schlagzeuger) und seine Freundin
Gita in ein paar nette Lokale in der Nähe unseres Hotels.
Dort machten wir Bekanntschaft mit einigen „harten Schnäpsen“ … aber wir haben auch gelernt, dass man in Ungarn
und das allerwichtigste:

"Good night and good bye"
Nach einem solch langen Tag fielen wir regelrecht ins Bett und begaben uns ins Land der Träume.
Am nächsten Tag traten wir zeitig die Rückreise an nur diesmal nicht über Kroatien sondern direkt quer durch
Ungarn nach Slowenien. Nach ein paar Pausen und sieben Stunden später, kamen wir gesund und müde in Bleiburg an und
waren froh zuhause zu sein und stolz einen weiteren Auslands-Gig in der White Vibration-Chronik verzeichnen zu dürfen.

"Thanks to…"
- Zagstic - für die nette Gastfreundschaft und den schönen Abend
- den ungarischen Bier-/Wein- und Schnapserzeugern - für den erholsamen Schlaf aber auch den „Tag dannach“
- Thomapyrin und Similisan – „for the healing“
- der netten Frauenstimme aus dem Navigationssystem - ohne die wir den Weg auch gefunden hätten ;-)
- Bernd`s Bruder Klaus - für den Bus
- Jan Karlsson von MAKAvA – für den natürlichen Muntermacher
- und vor allem unseren Liebsten – die ein Wochenende auf uns verzichten mussten
"Summa Summarum"
Es war ein toller Ausflug, welcher uns als Band wieder ein wenig mehr zusammengebracht hat und wir konnten liebe
Menschen als neue Freunde gewinnen.
So etwas erlebt man nur einmal …
Erkenntnis des Gigs:
In Ungarn sieht man so wenig "Frösche", weil der "Gojer" alle verspeist…!?




